Von Bestsellern, Ausleihrennern und anderen Spitzenreitern

Die Wahl des Lesestoffes richtet sich bei mir gern nach Empfehlungen von Freunden oder den klugen Ratschlägen von Literaturexeperten in den Medien. Ich gebe zu, dass ich mich auch von den sogenannten Bestsellerlisten oder Verkaufsranglisten des Buchhandels beeinflussen lasse.
Vor kurzem mussten wir nun erfahren, dass die SPIEGEL-Bestsellerliste gar keine reine Verkaufszahlenliste ist, sondern dass die Spiegelredaktion im Ausnahmefall auch schon mal einen Titel von der Liste nimmt.
Ist das anmaßende Beeinflussung mündiger Bürger oder Schutz vor der Verbreitung historisch verfälschter Tatsachen?
Ich weiß es nicht und mag es nicht beurteilen. Das können Sie selbst.
Also verlasse ich mich auf das, was unsere Zahlen sagen und dort findet sich eine interessante Auswahl von Romanen und Sachbüchern, die in diesem Jahr bis jetzt die meisten Ausleihen haben.

                            

                            

Spitzenreiter gibt es übrigens auch bei unseren Lesern.
Die drei Bestleiher in diesem Jahr sind Männer im Alter von 29, 51 und 77 Jahren. Die beste Frau bringt es auf 589 Ausleihen und ist 49 Jahre alt.
Was sagt uns das?
Die Stadtbibliothek verfügt über ein reichhaltiges Angebot für alle Altersklassen.
Wir danken.
RK

1 Kommentar:

  1. Das ist doch überhaupt mal eine Idee: Eine Bestseller-Liste, die nach Bibliotheksausleihen zusammengestellt wird. Das klingt irgendwie basisdemokratischer als die mehr oder weniger manipulierten Listen aus dem Buchhandel oder den Medien. Vielleicht könnte die Stadtbibliothek Rostock eine solche Liste einmal im Quartal veröffentlichen?

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