MCM Comic Con

Ich bin ein großer Fan von Superhelden, ob Marvel oder DC macht für mich keinen Unterschied. Ich freue mich schon Wochen vorher auf neue Comic-Verfilmungen im Kino! Ob nun Iron Man, Thor, Captain America, Hulk (oder gemeinsam als "Avengers"), Batman oder Superman, ich habe sie alle gesehen und das nicht nur einmal. Auch im TV verfolge ich Serien wie Flash, Arrow, Jessica Jones oder Agents of S.H.I.E.L.D. Kürzlich habe ich Guardians of the Galaxy Vol.2 im Kino gesehen (zweimal sogar schon), ein unglaublich lustiger und unterhaltsamer Film. Und ja, ich liebe Baby Groot!
Was sich ein richtiger Comic-Fan nennt, darf natürlich nicht nur die Filme/Serien sehen, sondern muss auch die richtigen Comics lesen, auch damit habe ich angefangen.
Es war also nur eine Frage der Zeit bis es mich auch einmal auf eine jener großen Messen zieht, für die auch Sheldon und Leonard aus "The Big Bang Theory" ihr letztes Hemd geben würden.
So war ich also am letzten Wochenende auf der MCM Comic Con in Hannover. Um dieses Erlebnis bis ins Kleinste auszukosten, beschloss ich mich obendrein in ein Kostüm zu werfen, das an meinen Lieblingshelden angelehnt war: The Flash. Damit war ich dort natürlich nicht alleine. Eine solche Comic-Messe hat auch immer einen großen Bereich, der sich nur um Cosplay dreht, inklusive Wettbewerb, bei dem das beste Kostüm gekürt wird. 
Natürlich ging es auf der Comic Con nicht nur um Superhelden, hier waren auch Fans und Stände zu vielerlei Serien, Filmen und Mangas vertreten. An zahlreichen Merchandise-Ständen konnte man T-Shirts, Figuren, Poster und anderlei Fanartikel erstehen. Es gab einen Bereich mit Flipperautomaten und Computerspielen, Lasertag, eine Wrestling-Show und die ganz Mutigen konnten sich spontan vor Ort tätowieren lassen. 

Meine Errungenschaften (Foto: privat)
Star Wars, Pokemon und Flash (Foto: privat)

Ein Teil der Messehalle (Foto:privat)
Highlight für viele waren auch die Stargäste vor Ort, diverse Serienschauspieler, unter anderem aus der Serie Arrow. Die Schlangen für Autogramme und gemeinsame Fotoshootings mit den Stars waren lang und die öffentlichen Interviews auf der Hauptbühne waren gut besucht. Hier nutzten die Fans die Gelegenheit für eigene Fragen an die Schauspieler.
Man konnte auf dem Gelände gut einen ganzen Tag verbringen, überall gab es immer noch wieder was Neues zu entdecken. Wobei mein ganz persönliches Highlight die
zahlreichen, teils unglaublich aufwendigen, Kostüme zu den verschiedensten Charakteren waren. (Ein paar Bilder gibt es hier)

Zum Thema Superhelden und Comics haben wir natürlich bei uns in der Bibliothek auch einiges zu bieten, schauen Sie mal:

Comics allgemein hier
Superhelden-Comics hier (mehr vor Ort)
Superhelden-Filme hier (mehr vor Ort)
L.H.

Flüssiges Brot...

Foto: privat
„….Kindchen, ist Bier“, meinte meine Großmutter jedes Mal fröhlich und genehmigte sich fast täglich ein Fläschchen davon. Stolze 92 Jahre konnte sie auf ihrer Lebensuhr verzeichnen und den robusten Gesundheitszustand führte sie natürlich auf dieses Ritual zurück.
Recht hatte sie. Wenn ich darüber nachdenke sind im Brot die gleichen Grundzutaten, bis auf den Hopfen,  wie im Bier enthalten: Getreide, Hefe, Wasser. Nur - das böse Brot macht dick. Das Bier allein dagegen nicht. An dieser Stelle zum Vergleich  die Kalorienangaben (bevor Sie noch anfangen zu googeln): 100ml  "Hopfenkaltschale"  haben gerade einmal 43 kcal, die alkoholfreie Variante sogar noch weniger, während 100g Brot leider  schon mit 175 kcal zu Buche schlagen…

Gesund ist Bier außerdem, wenn man die vielen B-Vitamine und Mineralstoffe in Betracht zieht. Das beruhigt mich, denn mir wurden Omas ober.-bzw. untergärige Gene offensichtlich vererbt. Mit Interesse und mehr oder weniger großem Genuss probiere ich mich deshalb auch gern ab und zu durch die schöne neue Welt der Craft-Biere. Unlängst geschehen bei einem kleinen Seminar in der Rostocker KTV. Treffsicher war ich allerdings bei der Bestimmung von Lager, Pale Ale, Hellem, Pils, Double, Stout oder sonstigem Gebräu bei weitem noch nicht. Anfänglich klappte es gut, aber ob es dann zu fortgeschrittener Stunde an der Anzahl der zu erkennenden Bierproben oder meines, noch nicht ganz ausgereiften, Geschmacksinnes (den es zu trainieren gilt) lag, kann ich im Nachhinein nicht mehr mit Gewissheit sagen.

Mit Gewissheit kann ich Ihnen aber zu dieser Thematik einige Titel aus unserem Bestand empfehlen. Dazu passt eventuell ein kühles Helles, ein köstliches Porter oder ein kraftvolles Malzbier. Wohl bekomm’s!                

J.S.

Alles neu macht der Mai... oder so.

Bei der oben genannten Liedzeile muss ich immer als erstes an die Geschichte vom Räuber Hotzenplotz denken. Ihr wisst schon, wo die Oma mit der Kaffeemühle auf der Terrasse sitzt, den Kaffee mahlt und die Mühle dabei eben jenes Lied spielt.


Aber ich schweife ab, ehe ich überhaupt angefangen habe. Eigentlich wollte ich davon berichten, dass ich kürzlich umgezogen bin, bei mir also einiges neu ist. Wie das so ist, wenn man umzieht, möchte man sich auch ein bisschen neu einrichten, neues Bett, neuer Schreibtisch (wegen Uni…) und so was eben. Hab ich gemacht, ist super nach Jahren ein neu eingerichtetes Zimmer zu haben (nebenbei: die ersten großen Möbel, die ich alleine von meinem eigenen Geld gekauft habe!).

Um diesen Umzug herum (man macht sowas ja heute neben der Arbeit und bevorzugt am Wochenende) hatte ich per Zufall ein- oder zweimal ein Buch aus unserem Sortiment an "Was-Sie-schon-immer-über-das-Wohnen-wissen-wollten-sich-aber-nie-zu-fragen-getraut-haben"-Büchern, Bildbänden und Büchern zum Thema Einrichtung, Eigene-Vier-Wände und so in der Hand. Und man kommt dann ja doch ins Grübeln/Träumen, was man so alles gerne hätte: ein großes Wohnzimmer mit ordentlicher Heimkinoanlage oder ein so großes eigenes Zimmer, dass ein großes Bett reinpasst (check!) oder eine schöne große Wohnküche... Und auch wenn vieles, was man so in den Büchern sieht und sich vorstellt auch mal haben zu wollen, doch eher der Kategorie „Unbezahlbar“ zuzuordnen ist, macht es doch Spaß sich ab und an solche Bücher mal anzusehen.
Und ein kleines bisschen was abgeguckt habe ich mir dann doch von diesen Büchern (Stichwort – wie schimpft sich das? – ah ja: Möbelkomposition).

Zurück zum Anfang: Alles neu macht der Mai – vielleicht wär' das auch mal was für euch. Schon die Möbel ein bisschen umarrangieren (das ist ja ein furchtbares Wort!) rumschieben, anders anordnen - ihr wisst, was ich meine - wirkt manchmal Wunder. Lasst euch einfach mal bei uns inspirieren, zum Beispiel mit den folgenden Büchern:


                                       
                             Quelle: Stiftung Warentest
                                Möchte ich entleihen
               
Quelle: Callwey
Möchte ich entleihen



                                       
                              Quelle: DVA
                                  Möchte ich entleihen
Quelle: Christian Verlag
Möchte ich entleihen
             
Und noch mehr Inspiration gibt's in unserem Katalog: Bitte hier entlang!
In diesem Sinne: Alles neu macht der Mai! Vielleicht auch bei euch!                                           TA

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Die Augen eines Fotografen sehen Dinge in meiner Bibliothek, die ich so noch nie gesehen habe. Jetzt komme ich schon so viele Jahre Tag für Tag hier her und sehe sofort, wenn ein "Schwänzchen" (Kapitelbändchen) aus einem Buch hängt, wenn die Regale unordentlich sind oder am Thekenschrank die Türen offen stehen. Was ich nicht mehr wahrnehme, sind die zwanglosen Momente des Genießens oder Erlebens in der Bibliothek.
Die Bilder, die die Agentur Nordlicht für uns gemacht hat, zeigen die besondere Aufenthaltsqualität in unseren Räumen und die Vielfalt der Möglichkeiten, die Bibliothek zu bieten hat.

Wollen Sie arbeiten, lernen, im Bestand stöbern oder sich vom Angebot inspirieren lassen, dann finden Sie bei uns den richtigen Platz.










Unsere Auswahl bietet für jede Altersklasse etwas und wenn Sie wünschen, stellen wir Ihnen auch ein Kissen zur Verfügung.








Aktuelle Information ist uns wichtig, deshalb bieten wir Ihnen 5 Tages- und 2 Wochenzeitungen, sowie 170 Zeitschriften. Übrigens können Sie etliche Zeitschriften auch online lesen.









Hören finden wir genauso elementar wie lesen und empfehlen Ihnen unsere große Auswahl an Musik und Hörbüchern. Damit die Entscheidung leichter fällt, können Sie gern mal reinhören.








Eins ist jedenfalls sicher: Wir rücken und tragen jeden Tag Bücher und andere Medien. Und das machen wir für Sie, denn nichts ist uns wichtiger als zufriedene Nutzer.
Und wenn Sie mal etwas nicht finden oder einen besonderen Wunsch haben, dann fragen Sie uns einfach.
Wir sind gern für Sie da.




R.K.

125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop

In diesem Jahr feiert Ahrenshoop sein 125-jähriges Jubiläum als Künstlerkolonie. Der kleine Küstenort auf dem Darß entwickelte sich von einem abgeschiedenen Fischerdorf zu einem lebendigen Künstler- und Erholungsort. Schon früh kamen die ersten Maler hierher, um sich Anregungen für ihr künstlerisches Schaffen zu holen. Sie fanden in diesem schmalen Landstreifen zwischen Ostsee und Bodden ihre Motive, die Ahrenshoop bald zu einer der bekanntesten Künstlerkolonie in Deutschland machte.
Gegründet wurde die Künstlerkolonie vom Maler Paul Müller-Kaempff. Dieser weilte am Ende des 19. Jahrhunderts mit einem Malerfreund auf dem Darß. Die beiden Künstler entdeckten Ahrenshoop auf einer Wanderung entlang dem hohen Ufer „… als wir die letzte Anhöhe erreicht hatten, zu unseren Füßen ein Dorf: Ahrenshoop. Wir hatten von seiner Existenz keine Ahnung und blickten überrascht und entzückt auf dieses Bild des Friedens und der Einsamkeit…“ . Im Laufe  der nächsten Jahre entdeckten weitere Künstler die beschauliche Idylle, wie z. B. Carl Malchin, Elisabeth von Eicken, Thuro Balzer, Oskar Frenzel, Anna Gerresheim u.a. Auch  Wilhelm Löber, der Begründer der Fischland- und Rügenkeramik und die Bildhauerin Hedwig Woermann wurden hier sesshaft.
Eine der bekanntesten Chronisten dieser Zeit war die Schriftstellerin Käthe Miethe, die im Ortsteil Althagen lebte und regen Anteil am Leben der Künstler nahm.
Kunsthäuser, Galerien, Maler, Grafiker und Keramiker prägen bis heute das Bild des Ortes, der damit sowohl der Kunst aus der Zeit der Künstlerkolonie sowie der zeitgenössischen Kunst in zahlreichen Ausstellungen und Arbeitsmöglichkeiten ein Zuhause bietet. Bis zum Oktober 2017 finden noch zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen zum Jubiläumsjahr statt.

Grund genug, um vielleicht mal wieder einen Ausflug auf den Darß zu planen …

Ahrenshoop - Künstlerkolonie zwischen Meer und Bodden von Wolf Karge möchte ich entleihen.


Quelle: Verlag Atelier im Bauernhaus

AH