Ausflugtipps für Mecklenburg-Vorpommern

Bisher wurden wir nicht gerade verwöhnt mit konstantem Sonnen-  und Badewetter. Was also tun, wenn die Temperaturen und das viele Nass von oben keine Strandtage zulassen? Wie wäre es da zum Beispiel mit einem Ausflug zu den zahlreichen Künstler- und Dichterhäusern, die sich in unserem Bundesland befinden.

So kann man in Güstrow das Atelierhaus von Ernst Barlach (Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller) besichtigen. Auf den Spuren Caspar David Friedrichs – einer der bedeutendsten Maler der Frühromantik – kann man in Greifswald gehen. Das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers Hans Fallada befindet sich in Carwitz in der wunderschönen Feldberger Seenlandschaft. Und in Kloster auf der Insel Hiddensee lädt das Gerhard Hauptmann-Haus zur Besichtigung ein. Hier lebte und arbeitete der Schriftsteller von 1926 bis 1943. Der Sommersitz des Autors ist eines der wenigen noch im Originalzustand erhaltenen Dichterhäuser.

Mein persönlicher Tipp ist jedoch die originelle Wohn- und Arbeitsstätte des Malers Otto Niemeyer-Holstein. Zwischen Koserow und Zempin, an der schmalsten Stelle der Insel Usedom gelegen, richtete sich der Künstler 1933 sein Refugium „Lüttenort“ in einem ausrangierten Eisenbahn-wagen mit den im Laufe der Jahre hinzugebauten Anbauten ein. Im vom Künstler angelegten Garten verbinden sich zahlreiche Plastiken und Skulpturen bekannter Künstlerfreunde mit der Natur.
 

Weitere Künstlerhäuser in Deutschland und im Ausland werden in folgenden Publikationen vorgestellt:

 
 
Kruse, Christiane: Wo sie lebten                                      Klier, Melanie: Künstlerhäuser


Bild: www.editionbraus.de




Bild: http://www.prestel.de/
A.H.

Sinn und Unsinn?

Natürlich nicht! 
Tatsächlich hat auch der Mann der Bloggerin Ang Lees Verfilmung nach Jane Austen "Sinn und Sinnlichkeit" - mit Alan Rickman als Colonel Brandon - gewürdigt.

Heute jährt sich der Todestag von Jane Austen zum 200. Mal!  Und noch immer wird Jane Austen gelesen, gesehen!, verfilmt und geliebt!  Und wirklich, ihre selbstbewussten Heldinnen Emma und Lizzy passen in unsere Zeit! (Das fand die Bloggerin schon, bevor sie "Lost in Austen" gesehen hatte.)


Bild: Knesebeck Verlag

Auf ihrer Südengland-Reise hat die Bloggerin Bath besucht, und ist natürlich auch auf den Spuren von  Jane Austen unterwegs gewesen! Im Jane Austen Centre war (unter anderen) Mr Darcy (nämlich Colin Firth) allgegenwärtig. In "Schokolade zum Frühstück" durfte Colin Firth den modernen Mr Darcy spielen...

Übrigens, wahrscheinlich ist Mark Strong der Bloggerin als Mr Knightley am liebsten, obwohl...

Aber bitte, sehen, hören und lesen Sie Jane Austen selbst in Ihrer Stadtbibliothek.      

RS



A Rose is a Rose is a Rose...

Bild: privat
Als ich vor ein paar Jahren meinen kleinen Garten übernahm, da habe ich alles eingepflanzt was grün war, Hauptsache es blüht. Von allen Seiten bekam ich Gartenpflanzen, Stecklinge und Pflanzensamen geschenkt. Mit der Zeit wurde es dann aber doch reichlich bunt und ich musste mir so langsam Gedanken über die Gestaltung machen. Ich wollte, dass es schön aussieht, es sollte möglichst pflegeleicht sein und auch Tiere sollten sich wohl fühlen. Eines Tages entdeckte ich dann in einer Gartenzeitschrift ein Bild von einem Rosenbeet, klare Farben, weiß, blau, lila. Ich habe dann dieses Beet schon in meinem Garten gesehen und meinen ganzen Elan in die Umgestaltung gesteckt. Es waren auch die ersten Rosen, die ich gekauft habe. Inzwischen sind noch viele Rosen dazu gekommen und es wären noch viel mehr, wenn mein Garten größer wäre. Mit dieser neuen Liebe bin ich nicht allein, es gibt viele Rosenliebhaberinnen und auch mein Mann freut sich, wenn es blüht und duftet.   
Man kann Rosen übrigens auch essen: Wie wäre es zum Beispiel mit einer leckeren Rosenmarmelade?
H. K.  

Das Glück wartet schon ...

Als Lektorin für die Sachgruppe Psychologie liegen häufig Titel zum Thema "Glück" auf meinem Tisch. Manchmal kann man es ja schon nicht mehr ertragen, diese ganzen Anleitungen zum Glücklich sein.


Bild:  Campus-Verlag
möchte ich entleihen
Aber das Buch von Gina Schöler lädt mit seinen kurzen Geschichten zum Stöbern ein und gibt Hinweise, wie man nicht nur an seinem eigenen Glück noch etwas herumfeilen kann, sondern auch, wie man seine Mitmenschen daran teilhaben lässt. Glück wird mehr, wenn man es teilt.

Auslöser war eine Studienaufgabe, die als Ziel hatte, eine Kampagne zu entwerfen, die einen Wertewandel in der Gesellschaft auslöst. Das hätte mich schon völlig lahmgelegt. Die Studenten allerdings schauten nach Bhutan, wo das Bruttonationalglück gemessen wird. Hier gibt es vier Säulen für das Bruttonationalglück:
 
  • die Förderung einer sozial gerechten Gesellschafts- und Wirtschaftsentwicklung,
  • Bewahrung und Förderung kultureller Werte,
  • Schutz der Umwelt und
  • gute Regierungs- und Verwaltungsstrukturen.
Bhutan ist eins der wenigen Länder ohne wachstumsorientiertes Wirtschaftsmodell. Die Zufriedenheit der Bevölkerung steht bei allen Regierungsentscheidungen im Vordergrund. Natürlich stellten sich die Studenten die Frage, warum es bei uns kein Glückministerium gibt – und riefen das Ministerium für Glück und Wohlbefinden ins Leben. Unter diesem Deckmantel baten sie viele Menschen, ihre Vorstellung vom guten Leben aufzuschreiben. Und jeder kann sie jetzt nachlesen, nachmachen und sogar bei Aktionen des Ministeriums mitmachen.

 
Quelle: youtube.de

Aus den 222 Anstiftungen - zum sofortigen Ausprobieren:

Lächle jemanden an.
Fahr ans Meer.
Hinterlasse liebe Nachrichten an andere.
Hör zu.
Tröste jemanden, der traurig ist.
Bedank dich bei jemandem für seine Freundlichkeit
Lies jemandem eine Geschichte vor.
Geh in eine Bibliothek, lass dich inspirieren und entdecke Neues 

BB

Frau Neumann haut auf den Putz

Warum wir ein Leben lang arbeiten und trotzdem verarmen

 
Bildquelle: Verlag Bastei Lübbe
Der Sozialstaat Deutschland hat ausgedient, die Mittelschicht bricht weg, und der Niedriglohnsektor wächst. Immer mehr Menschen sind auf zwei oder drei Jobs angewiesen, um über die Runden zu kommen. Etwas läuft gehörig schief in diesem Land, und Susanne Neumann hat die Schwachstellen unseres Sozialsystems sehr gut erkannt. Aufgrund ihrer eigenen Lebensgeschichte weiß sie genau, was schlechte Bezahlung und die Angst vor dem sozialen Abstieg bedeuten. In ihrem Buch zeigt sie anhand ihrer Lebensgeschichte, dass in allen gesellschaftlichen Bereichen soziale Ungerechtigkeit herrscht, mit katastrophalen Folgen für Deutschland. Susanne Neumann ist zum Sprachrohr all derer geworden, die von ihrer Arbeit kaum oder gar nicht leben können. Leseprobe hier.

 
 
 
 
 
Frau Neumann haut auf den Putz entleihen. 
 
Weitere Titel zum Thema Sozialpolitik
 
A wie Asozial von Franziska Reif und Tobias Prüwer hier.
Der deutsche Sozialstaat von Manfred G. Schmidt hier.
Die Hartz-IV-Diktatur von Inge Hannemann hier.
Gerechtigkeit ist möglich von Michael Rutz hier.
Radikal gerecht - wie das bedingungslose Grundeinkommen den Sozialstaat revolutioniert von Thomas Straubhaar hier.
Sozialpolitik - Grundlagen, Orientierungspunkte und Gestaltung von Bernhard Frevel hier.
 
KW